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PWC Montalegre Task 2/3/4

Bom dia aus Montalegre,

der zweite Task lief wieder recht gut für mich. Ich konnte mich den ganzen Flug gut im Führungspulk behaupten und auch immer wieder angreifen. Lediglich im Endanflug wollte ich auf Nummer Sicher gehen und landete auf dem 15. Platz.

3. Tag, 3. Task. Das Wetter sah wieder genauso gut aus wie am Vortag, mit wenig Wind und hochreichender Thermik. Dank des kurzen Retrieves vom Vortag waren die Piloten auch alle ausgeschlafen und so entschied sich das Task Komitee für eine 136,9km Aufgabe. Diese führte erst im ZickZack über Montalegre hinweg, und dannweiter über ein paar Wendepunkte ins Ziel weit hinter Chaves.

Am Start ging es zunächst etwas zäh nach oben, pünktlich zum Start fanden sich aber alle Piloten auf 3100m ein. Vom Startzylinder ging es nach Westen an der Nördlichen Hügelkette entlang. Wie wenn es das Task Komitee gewusst hätte bildeten sich vorm dem Pulk ein paar Wölkchen und das Tempo zog schon zu Begin des Rennens deutlich an. Torsten, Marc, Simon und ich konnten uns immer gut im Führungspulk festsetzen und zum Teil auch attackieren und so das Tempo des Pulks mitbestimmen. Nachdem wir das zweite mal über Montalegre hinweg geflogen waren um eine Wende im Westen zu nehmen, ging es mit einem langen Talsprung über das östliche Ende des Sees zu einer Wende, die auf einem markanten Berg mit vielen Windrädern lag. Dort wartete die stärkste Thermik des Tages auf uns. Butterweich ging es mit bis zu 7m/s nach oben. Bei 3200m verlies ich die Thermik um nicht in den Luftraum auf 3650m zu kommen. Die Thermik war riesig und am Ende betrug meine maximale Höhe 3550m, Glück gehabt. Ein paar andere Piloten verliesen die Thermik zu spät und bekamen Punkteabzug, vier sogar 0 Punkte.

Weiter ging es über Chaves hinweg in Richtung Plateau. Von der Abbruchkante die das Plateau vom Tal in dem Chaves liegt trennt, waren es noch 24km ins Ziel. Der Führungspulk erwischte eine schöne Thermik und als meine Geräte mir Gleitzahl 8,5:1 ins Ziel anzeigten, stieg ich ins Gas und flog zusammen mit Heli als erster los. Zunächst ging es gut voran und die Gleitzahl ins Ziel wurde immer besser. Dann trafen wir auf sinkende Luftmassen und es wurde klar das wir noch einmal Höhe tanken mussten, also Gas rausnehmen und Suchmodus an. 6km vor dem Ziel fanden wir die rettende Thermik und als die ersten losgasten zogen Marc und ich mit und so konnten wir in einem knappen Endanflug auf die Plätze 6 und 7 fliegen.

Der Retrieve dauerte wieder ziemlich lange und als wir müde vom Flug und von der Fahrt um 21:30 in Montalegre ankamen, gab es noch schnell etwas zu essen und dann ging es auch schon ins Bett, um für morgen wieder fit zu sein.

Der 4. Tag lief nicht ganz so gut. Es war sehr viel Wind im Gelände. Ich konnte mich am Start sehr gut platzieren, aber eine Fehlentscheidung und ein zu offensiver Flugstiel zwangen mich schon nach 17km zu Boden. Im Moment schauts so aus als ob keiner den Task geschafft hat. Für die nächsten Tage schauts weiterhin gut aus und dank des Streichers ist noch nichts verloren.

Liebe Grüße

Martin

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